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Welcome to Iran

 

Nach einer etwas langwierigen, doch reibungslosen (bis auf unsere nervigen Einreise-Agenten) Einreiseprozedur (Carnet, Fahrzeugkontrolle, KFZ-Versicherung für Iran,…) kommen wir im ersten unbekannten Land an. Die erste Überraschung ist Hassan, der mit Berliner Kennzeichen um die Ecke fährt, hält und fragt „Kommt ihr aus Aschebersch, kennst du Hawisch?“. Er lebt seit vielen Jahren in Deutschland und hatte in den 80-er Jahren eine Freundin aus Haibach…klein ist die Welt. Er erklärt uns das Tankstellensystem (Nein, wir brauchen keine Tankkarten, es gibt auch problemlos Diesel (eine Tankfüllung etwa 7€), lediglich das Tankstellennetz ist deutlich weitmaschiger als gewohnt), die Banknoten (Wir sind nun Millionäre, damit muss man erst einmal klar kommen) und fährt mit uns zu einem Restaurant.  Gestärkt machen wir uns auf den Weg nach Tabriz. 

In der Dunkelheit kommen wir an einem der beliebten Picknickparks an. Dies sind weitläufige Anlagen, sehr schön angelegt mit , künstlichen Wasserläufen, großen bepflanzten Rasenflächen, Picknickhütten, Essensständen und in der Regel einem kleinen Vergnügungspark mit Achterbahn und Co. Dort schlagen wir, wie Hunderte von Iranern  unser Nachtlager auf. Auf dem Weg zu den Essensständen werden wir unzählige Male, auf Englisch, angesprochen und willkommen geheißen.

Man lädt uns zum Tee im Kreise der Familie, auf dem Picknickteppich, ein oder reicht uns spontan eine Schale mit Obst. Mit einer solchen Gastfreundlichkeit haben wir nicht gerechnet. Aber es kommt noch besser.

Am nächsten Morgen ziehen wir in den El Goli-Park um, eine der größten Parkanlagen in Tabriz. Wir besichtigen die blaue Moschee und den riesigen Basar, essen Fleischspieße (scheinbar neben Dürüm mit Kartoffel und Ei, das Hauptnahrungsmittel) und genießen die entspannte Atmosphäre.  Am nächsten Morgen brechen wir nach Zanjan (einer etwa 250 km entfernten Stadt) auf. Auf der Suche nach einer Tankstelle treffen wir Herrn Farhad, der mit seiner Frau, seiner Tochter und ihrem frisch gebackenen Ehemann gerade von der Hochzeitsreise nach Istanbul zurückkehrt. Spontan fragen sie uns, ob wir mit ihnen zu Mittag essen möchten und laden uns in eine alte Karawanserei nach Zanjan ein.

Schnell ist es beschlossene Sache, dass wir mit nach Karaj  kommen (noch einmal 300km) und bei ihnen übernachten. Wir werden mit einer unglaublichen Herzlichkeit aufgenommen und umsorgt. Unglaublich! Vielen herzlichen Dank!!!!! Während ich dies hier schreibe ist Manuela mit den Damen des Hauses beim Frisör……

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