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Amber bis Pushkar

Bis nach Amber ging es dann recht zügig. Die Highways sind im Grunde ok, wären da nicht die anderen Verkehrsteilnehmer. Und dass man an jeder Mautstation fast eine halbe Stunde braucht, ist auch recht sinnlos für eine Schnellstraße, lässt aber Zeit für Gespräche...

Der riesige Palast mit Festung und 10 km Mauern auf den Hügelkämmen war sehr beeindruckend.

Vor allem die Landschaft überrascht. Bei Rajastan  dachten wir bisher an Wüste und Kamele. Kamele gibt reichlich (endlich!!!), dazu bei Kilometer 10500 die ersten Affen und den ersten Elefanten, aber bisher keine Wüste. Dafür ist alles grün mit sanften Berghängen und reichlich Wasser.

Nachdem ich mit einigen Busfahrern auf dem Parkplatz  über die Unterschiede zwischen Force Traveller und dem Mercedes Original fachsimpelte („85-model, not possible in India, after 10 years, max. 15 years breakdown!“) fuhren wir über eine „Panoramastrecke“ nach Jaipur. Das Navi wurde mit Hoteldaten gespeist und führte uns, quer durch die Innenstadt, am Palast der Winde, Tempeln und endlosen Bazaren vorbei. Der Eindruck war: Die pinkfarbene Stadt ist eher lachsfarben, hat sehr schöne Gebäude, dazu ein riesiger Trubel, unzählige Busladungen von Touristen und entsprechend ausgelegte Läden. Da wir keine Lust auf Trubel hatten (und ich nicht auf Einkaufen) waren wir schneller wieder draußen als die Japaner; haben nicht einmal ein Foto gemacht (guggst du bei Wikipedia, kleiner Hinweis: Der Palast der Winde (Hawa Mahal) ist viel kleiner, als es auf den Bildern wirkt).

Um Ruhe zu finden führte uns unser Weg über den Schlangenpass, unglücklicherweise schon bei Nacht, nach Pushkar, einem für indische Verhältnisse kleinem Dorf (15-20Ts. Einwohner)und Pilgerzentrum in dem der einzige Brahma-Tempel von ganz Indien steht.

Statt in von Manu ausgesuchtem Komforthotel (mit sauberem Klo und so…) sind wir in einem schön gelegenen Guesthouse, zwar mit Mini-Pool und Rosengarten, doch etwas kargerer Ausstattung, gelandet (ich hab erstmal geputzt…Bettzeug haben wir ja dabei). Am Abend gabs ne Pizza (war richtig gut, mit frischen Kräutern aus dem Garten) und Tuborg…

Pushkar hat ungefähr 400 aktive Tempel rund um einen Teich mit vielen Ghats, ungefähr genauso viele falsche Priester, die gegen Bares Segenswünsche verteilen, ebensoviele junge Backpacker und ältere Europäer auf Sinnsuche. Die lange Hauptstraße wird von unzähligen Shopees, Restaurants und Hotels gesäumt. Bis in die Nacht hinein wird in den Tempeln mit enormer Lautstärke musiziert und rezitiert.

Bis gestern war 9 Tage lang Laxmi-Festival, als nächstes ist wohl Durga dran, da am Mittag diverse Umzüge mit einem Durga-Standbild, brüllend lauter Musik, Tanz und Getrommel statt fanden.  Bassd scho!

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