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Pushkar, Daman, Goa

 

Anschließend haben wir dann unfassbare 500 km in 10 Std. geschafft. Und gestern hat es dann auch gerummst: So ein Idiot ist uns in die Beifahrerseite gefahren; allerdings hat der James nur oberflächige Hautschäden und der Außenspiegel konnte wieder hingerichtet werden, der ist lebensnotwenig in diesem Verkehrschaos. Der Depp ist natürlich in dem Gewühl geflohen. Kurz vor Daman war dann auf einem Dschungelweg Stau, dann badewannengroße Schlaglöcher, Wasser-Durchfahrten und Schlammpiste. Heiko und der James haben alles wunderbar gemeistert, ich hätte die Nerven nicht! Durch den Stau kamen wir im Dunkeln an, was man hier wirklich unbedingt vermeiden muss. Nach längerem Suchen haben wir im nächstbesten Hotel eingecheckt: Silver Sand Resort, für satte 35€ die Nacht! Dafür gibt es aber AC, ein riesiges schönes Zimmer mit Empfangsraum, Room Service, einen Pool und ein sauberes Klo!!!!!!! Die Hitze ist allerdings der Wahnsinn, die Luftfeuchtigkeit beträgt über 85%; wir stehen den ganzen Tag im eigenen Saft. Hier im Hotel haben sie uns erstmal das billigste Zimmer gezeigt, da kann man sich ungefähr vorstellen wie wir ausgesehen haben. Genommen haben wir dann den SuperDeluxe-Room mit Balkon. Nachdem wir großzügige Trinkgelder verteilt hatten, bemühten sich alle sehr um uns. Europäer gibt es hier in der Stadt anscheinend keine. Nur betrunkene Junggesellengruppen aus dem Nachbarstaat Gujarat, dort gibt es nämlich keinen Alkohol.

Wir sind eigentlich hierhergefahren weil man hier am Anfang der Arabischen See ist und wir wollten endlich an die Küste. Da waren wir dann heute auch: Auf der ganzen Welt habe ich noch nie solch einen versifften üblen Strand gesehen. Und das Meer ist brauuuun!!!!!! Fotos anbei. Dort haben wir dann auch Jungs aus Ahmedabad kennengelernt – einer davon lebt in Kanada – der ist nur zu seiner arrangierten Hochzeit hier und hat uns auch eingeladen. Die Hochzeit ist allerdings erst am 25.11., mal sehen. Und der hat uns gefragt, warum wir an den scheußlichsten Ort seines Landes gekommen sind!

Heute haben wir in der Zeitung gelesen, dass an einer Mautstation ein Mitarbeiter angeschossen wurde –nein – wir haben nichts damit zu tun, obwohl wir (eigentlich ich, denn ich sitze ja auf der „Fahrerseite“)ständig die Diskussionen über den Preis heben; die bezeichnen uns meist als kommerziellen Bus und wir müssen den höheren Preis bezahlen. Kein Mensch in Indien fährt einen Transporter als Privatauto. Ein paarmal mussten wir auch schon hinter der Schranke warten, weil sich der Chef über die Sprechanlage gemeldet hatte. Die wollen solch ein Vehikel mit dem Lenkrad auf der falschen Seite dann selbst inspizieren. Interessant ist auch, dass die Mitarbeiter an der Kasse sofort aufspringen sobald die Stimme des Managers aus dem „Off“ ertönt. Na ja, zu Hause springe ich ja auch gleich vom Stuhl, wenn die Elke anruftLächelnd.

So, jetzt war gerade der Supervisor des Hotels hier und hat angefragt, ob wir mit allem zufrieden sind. Da fühlt man sich doch gleich wie Krösus, so wollen wir das haben (zumindest nach ein paar Tagen verwanztem Bett und einem Bad ohne warmes Wasser und welches seit Bestehen kein Putzmittel gesehen hat.(Man wird mit den Jahren aber auch wirklich überempfindlich!Zunge raus)

„Alles easy!“ (Heiko)

Zum Abschied bekamen wir heute früh sogar noch vom Hotelpersonal unser Auto geputzt….

Heute gings um Mumbai herum, wassn Gegurk, wassn Moloch von Stadt inclusive 50 Kilometer Umkreis. Danach wurden wir dafür von tollen Landschaften in Maharaschtra entschädigt. Erst viele Wasserläufe mit Reisfeldern, anschließend Berg und Tal Strecken..und alles grün. Wir bekamen einen richtigen Grünflash, so viele Abstufungen haben wir selten gesehen (niddemol im Schbessard). Dummerweise hat jede Ortschaft gefühlte Hundert speedbumps, die nutzloseste Erfindung seit es Jogurette gibt. Ein besonders heftiger hat eine Bierflasche im Kühlschrank gekillt…was für eine Sauerei…dann hat auch noch das Klo gegärt….glücklicherweise hat Manu beim Öffnen die Explosion abbekommen. In Zukunft fahren wir mit Biogas LachendJames fährt übrigens unter 11 Liter.  

Morgen könnten wir es bis nach Goa schaffen. Es sind noch 360 Kilometer, allerdings ist die Straße einspurig. Je weniger LKWs desto schneller kommen wir voran. Heute Nacht genießen wir wieder die Gastfreundschaft von Indian Oil. You rule!

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