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Letzte Etappe

 Am gleichen Tag noch weiter nach Kroatien über Omis zum Kamp Tomas vor Sibenik, dort sind wir vor ein paar Jahren schon mal gewesen – direkt am Strand in völliger Abgeschiedenheit.

Nach drei Tagen hat es uns gepackt  und wir sind in die Steiermark durchgestartet. Bei Nelli und Christian gab es inzwischen Familienzuwachs – den süßen Florian. Denen sind wir dann fünf Tage auf der Pelle gelegen.

Zum Abschied gab`s einen Karton Isabella-Wein (den Besten den Österreich zu bieten hat). Das schlechte Wetter ist uns leider hold geblieben.

Wien hat uns freundlich mit einem 36 €uro – Strafzettel willkommen geheißen wegen Parkens ohne Parkschein (weit und breit kein Schild und kein Automat), während wir die patholog. Sammlung im Narrenturm besucht haben.

Auf dem Wohnmobilstellplatz in Wien waren wir, wie immer in der letzten Zeit, das kleinste und älteste Fahrzeug. Die Leute in ihren Superkarossen sind weder freundlich, noch kommt man mit ihnen ins Gespräch. Für uns ganz schön gewöhnungsbedürftig. Die letzten unserer Art hatten wir in Bosnien getroffen, Holländer unseres Alters mit ihrem Hippiemobil. Da Monique auch in der Pflege arbeitet, hatten wir natürlich reichlich Gesprächsstoff. In Wien hat es nur geschüttet und so ist das Sightseeing recht knapp ausgefallen, immerhin haben wir das Grab von Sissi (von der ich, obwohl königlich, kein Fan bin) gesehen. Das Beerdigungsmuseum hatte leider geschlossen.

Also am nächsten Tag bei Starkregen nach Passau, wieder auf einen Stellplatz mit Hypermobilen. Die Stadt ist angenehm unaufgeregt trotz der vielen Touristen. Nach einem Besuch in Erlangen bei meiner Freundin Christa wollten wir eigentlich in Aufseß übernachten, haben das jedoch wegen der vielen Strassensperrungen ohne Umleitungsschilder einfach nicht geschafft. So parkten wir bei Ebermannstadt neben einem Mercedes-LKW der interessanterweise bewohnt war.

Wir standen noch nicht lange, da kam der Bewohner mit Geranien für seinen Balkon auf dem Führerhaus. Am nächsten Morgen noch ein Kaffee und dann letzte Etappe über Rottenberg, auf besonderen Wunsch von Joscha, mehr Zeit zum Putzen Zwinkernd  (meine Eltern hatten zu unserer Ankunft geflaggt) nach Kleinostheim.

 

Natürlich ist es schön wieder zu Hause zu sein, wir fühlen uns allerdings auch nach fünf Tagen immer noch wie aus der Umlaufbahn geschossen.

Zum letzten mal - an dieser Stelle - grüßt Euch die Manu.

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